Der Verlust eines geliebten Meschen löst tiefe seelische Erschütterungen aus. Trotz der liebevollen Anteilnahme von Verwandten ist es nicht immer möglich, mit diesen Veränderungen allein fertig zu werden.

Die oftmals schwierigste Zeit bei dem Verlust eines Meschen findet normalerweise erst nach der Beerdigung statt, die Trauerphase. Emotionsschwankungen, Verlust-ängste, Aggression, Leere, Lebensmüdigkeit sind die typische Begleiterscheinungen, die in den verschiedenen Trauerphasen zum Ausdruck kommen. Intensität und Dauer der Trauer hängen nicht unwesentlich auch von der Bindung ab, die der Trauernde zu dem Verstorbenen hatte.

 

Das Ziel unserer Arbeit ist es, einen eigenständigen Weg durch die Trauer zu finden und dabei langsam neue Lebensperspektiven zu gewinnen.

Besonderen Wert in der Begleitung legen wir auf die Stärkung der eigenen Kräfte zur Bewältigung des Trau-erweges. Heilung kann nur langsam geschehen, wenn man die Realität des Todes Schritt für Schritt anerkennt und den Schmerz des Verlustes annimt und ausdrückt.

Neben den Gesprächen in den Trauerkreisen beinhaltet unser Trauerbegleitungsange-bot auch Einzelgespräche. Das Einzelgespräch kann sowohl im Bestattungsunterneh-men als auch in häuslicher Umgebung oder an einem neutralen Ort statt finden. Der Trauernde ist in seinem Schmerz nicht allein gelassen und kann so gemeinsam mit un-serer Trauerbegleiterin konsequente Schritte in Richtung Trauerbewältigung unterneh-men.

Wenn Trauer Dich sprachlos macht .... Gib Deinem Schmerz Worte: Denn Leid das nicht spricht, presst das beladene Herz bis das es bricht.     (nach W. Shakespeare)

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