Die Seebestattung hat eine lange Tradition, die sich bis in die griechische Antike zu-rückverfolgen lässt. In Deutschland ist es seit 1934 möglich, statt einer Friedhofsbe-stattung eine Seebestattung vorzunehmen.
Als Voraussetzung für eine Seebestattung ist immer eine zu Lebzeiten abgegebene, handschriftliche und eigenhändig geschriebene Willenserklärung des Verstorbenen.
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Seebestattungen sind immer auch Feuerbestat-tungen, da nur die Asche von Verstorbenen in speziellen Seeurnen auf dem Meer beigesetzt werden. Die Angehörigen bekommen zu einem späteren Zeitpunkt einen Ausschnitt des Logbuches und der Seekarte, auf der der genaue Ort der Be-stattung markiert ist. Die Asche wird nach einer Zeremonie außerhalb der Dreimeilenzone in der Regel über "Rauhem Grund" nach den seemännischen Bräuchen dem Meer übergeben. Die Stelle, an der die Beisetz-ung erfolgte, wird schriftlich im Logbuch festge-halten. |
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen. (A. Schweitzer) |

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